Nachdem nun die größte Last von uns
abgefallen war und wir Silvester nun doch mit meinen Eltern und
unseren Kindern feiern konnten, war der Neujahrstag der einzig
erholsamste Tag für uns, denn am 2. Januar ging es dann gleich
wieder schweißtreibend weiter. Wir entrümpelten das Haus der
verstorbenen Vermieterin. Es war für uns alle verdammt hart. Nicht
nur, das ein Leben ausgelöscht wurde, wir mussten auch die privaten
Fotoalben, darunter viele Kinderbilder, die persönlichsten
Habseligkeiten in einen großen Container werfen. Die Erbin war froh
über unsere Hilfe und meinte wir können uns rausholen, was wir
wollen.
So kam ich nun auch zu meinem Buffet.
So ähnlich hat es vorher ausgesehen.
Hinzu kamen noch einige alte und uralte
Gartengeräte. Bilder folgen noch. Zur Zeit stehen sie noch unberührt
in unserem Schuppen.
Ein paar Tage später kam meine Große
noch vorbei mit einer alten Kletterrose, einer Buschrose und einer
Gartenhortensie. Sie würden sonst kaputtgehen, da sich ja nun
niemand mehr drum kümmert.
Also habe ich die letzten liebsten
Stücke von Hannelore in meinem Garten und ich hoffe, dass sie hier
auch angehen und ordentlich wachsen. Eine schöne Erinnerung!
Meine Tochter musste sich nun auch eine
neue Wohnung suchen. Oh manno, sie hat sich doch erst eine ihre
eigene kleine Puppenstube gemacht. Alles, bis vor kurzem noch
gestrichen und ganz niedlich und gemütlich dekoriert. Alles umsonst.
Am Freitag hat sie aber ihren neuen
Mietvertrag unterschrieben. Allerdings ist die Wohnung um die Hälfte
kleiner. Sie hat es dann aber nicht mehr so weit zur Firma. Hat also
auch ihre Vorteile.
Nun heißt es für uns im März wieder
...renovieren. Uff...mein Scheißerchen freut sich jetzt schon.
Habt einen schönen Abend!
Maja

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